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Familientherapie ist eine Denkweise, die dem Menschen
als sozialem Wesen gerecht wird, weil unser Verhalten auch ein Produkt zwischenmenschlicher
Erfahrungen ist. Im Mittelpunkt des Interesses steht nicht nur der vom konkreten
Problem Betroffene und sein Symptom, sondern auch seine Umgebung, besonders
aber seine Familie mit den ihr innewohnenden Kräften und Fähigkeiten.
Wir versuchen, in Gesprächen mit der ganzen Familie herauszufinden,
was verändert werden soll und kann, damit nicht nur das konkrete Problem
gelöst wird, sondern darüber hinaus auch die Fähigkeit, mit
schwierigen Situationen umzugehen, verbessert wird. In einem Erstgespräch
lernen Sie uns und unsere Methode kennen. Sie und wir entscheiden dann,
ob Familientherapie das Richtige für Sie ist. Sie führen die folgenden
Gespräche (je nach Alter der Kinder 60 bis 90 Minuten) mit zwei FamilientherapeutInnen
im Abstand von zwei bis vier Wochen. Die Therapie greift u.a. auch auf Techniken
der Verhaltens- und Gestalttherapie zurück. So werden für die
Zeit zwischen den einzelnen Gesprächen »Hausaufgaben« festgelegt,
die auf die gewünschten Veränderungen abzielen. Die Gesamtzahl
der Sitzungen beträgt in der Regel 10 bis 15. Ein halbes Jahr nach
Abschluss der Therapie laden wir Sie zu einer »follow-up« Sitzung
ein.

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